web-patrol auf europäische Ebene gehoben

10. Oktober 2011

Update

Nachdem Frau Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, auf der 1. öffentlichen Versammlung zur Umsetzung ihres Aktionsplans in Brüssel zum „Statusbericht zur digitalen Union“ auch eine Art Notrufknopf im Internet vorschlug, sandte der BDK die bis dahin geltende komplette Projektstudie von web-patrol an die Kommissarin. Somit konnte der schon lange bestehende Vorschlag des BDK nach einem solchen System auf eine europäische Ebene gehoben werden. Für den BDK ist demnach seine Initiative mit einem positiven Ergebnis vorangeschritten, die weitere Realisierung obliegt nunmehr der Europäischen Kommission.

Heise-Meldung: http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommissarin-will-Notrufknopf-fuers-Internet-1262068.html

2 interessante Studien von Saferinternet.at …

19. April 2010

Studie über die Nutzung von Online Communities durch Kinder und Jugendliche in Österreich; durchgeführt vom Institut für Jugendkulturforschung im Auftrag von Saferinternet.at.
Quelle: „Saferinternet.at/Jugendkultur.at“

Studie über die Nutzung von Online Communities durch Kinder und Jugendliche in Österreich; durchgeführt vom Institut für Jugendkulturforschung im Auftrag von Saferinternet.at.
Quelle: „Saferinternet.at/Jugendkultur.at“

… ist denn web-patrol wirklich so toll, …

4. März 2010

… dass es bereits jetzt schon, noch vor dem offiziellen Live-Start, Nachahmungen bzw. Nachahmer gibt?!

Oder ist es eine „Ausgründung“, ein spin-off? Jedenfalls „trifft“ man auf bekannte Namen.

Auf www.welt.de vom 04.03.2010 liest es sich so:

„… Private Internetnutzer sollen künftig den Kampf gegen Kinderpornografie im Netz unterstützen. Ein Bündnis aus Politik, Behörden, Wirtschaft und Wissenschaft stellte dazu gestern auf der CeBIT in Hannover ein Zusatzprogramm namens „White IT-Button“ vor. Das kleine Zusatzprogramm, ein sogenanntes Add-On, könne sich jeder Nutzer in seinem Internetbrowser installieren, sagte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU). Wer beim Surfen versehentlich auf kinderpornografisches Material stoße, könne mit einem Klick die Seite automatisch und anonym an eine Beschwerdestelle weiterleiten, wo sie überprüft werde. „Wenn Kinderpornografie im Internet gelöscht werden soll, dann müssen wir auch wissen, wo sie gespeichert wird“, sagte Schünemann…“.

Wenn ich auf die Seite www.jetzt-loeschen.de gehe, habe ich ein echtes déjá-vu, werde an unzählige web-patrol-Arbeitssitzungen erinnert …

  • Internet-Notfall-Knopf,
  • Browser Add-on zum runterladen,
  • Meldung an eine Clearingstelle …

… alles 100% Begrifflichkeiten aus dem Projekt web-patrol.

Wer’s nicht glaubt, wir berichteten hier bereits schon mehrfach, u.a. auf:

http://webpatrol.wordpress.com/2009/06/08/heise-online-kriminalbeamte-schlagen-notrufsaule-im-netz-vor/ http://webpatrol.wordpress.com/2009/06/09/bdk-stellt-web-patrol-vor/
http://webpatrol.wordpress.com/2009/07/06/zeitschrift-chip-082009-uber-web-patrol/ http://webpatrol.wordpress.com/2009/11/03/vorstellung-web-patrol-in-der-working-group-2-der-eicar-am-17-11-2009-in-bonn/

sowie hier beim Download der Projektbeschreibung.

Kann mir das mal jemand erklären?!

Mein Eindruck von der Tagung „Sicherheit und Datenschutz im Netz – Wer trägt welche Verantwortung?“ (09.02.2010)

10. Februar 2010

Die Veranstaltung war hochrangig besetzt, das Eingangsreferat hielt Frau Bundesministerin Eigner vom BMELV.

Die darauf folgenden Reden waren sehr allgemein gehalten, jedoch auf hoher fachlicher Ebene. Alle Forderungen des BDK in Bezug auf ein sicheres Internet, insbesondere dem Schutz des „normalen users“, wurden darüber transportiert.

Die anschließende Podiumsdiskussion zeigte wiederum auf: es gibt immer noch unterschiedliche Sichtweisen auf die Problematik des unabhängigen Verbraucherschutzes. So lieferten sich die Podiumsteilnehmer Frau Tauch (Verbraucherzentrale Bundesverband) und Herr Prof. Kempf (Schatzmeister des Verbandes BITKOM e.V. und Vorstandsvorsitzender der DATEV e.G.) teilweise ein sehr pointierten Disput.

Eine Frage, wenn nicht die entscheidende Frage blieb offen bzw. wurde weder gestellt noch diskutiert: Was macht ein Internet-Nutzer, wenn er sich in einer Problemsituation mit dem Internet fühlt, an wen kann er sich wenden, wer hilft ihm konkret?

… eigentlich schade!

Link zur Veranstaltung: http://konsumentdigital.de/

„Kriminalitätsbekämpfung und wirtschaftliche Dynamik – stößt der Staat an seine Grenzen?“

14. Januar 2010

Unter diesem Motto finden am 18.01.2010 die 4. Berliner Sicherheitsgespräche des Bund Deutscher Kriminalbeamter statt.

Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen.

Weihnachts-und Neujahrsgrüße 2010

22. Dezember 2009

Wir wünschen Ihnen allen ein angenehmes, ruhiges und vor allem erholsames Weihnachtsfest sowie einen einen guten Start ins Neue Jahr 2010.

Vielleicht haben Sie nun mal die Zeit, sich folgende Begebenheit durchzulesen:

Gibt es den Weihnachtsmann?

Die achtjährige Virginia O’Hanlon aus New York wollte es ganz genau wissen. Darum schrieb sie an die Tageszeitung „Sun“ einen Brief:

„Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der ,Sun’ steht, ist immer wahr.
Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?“

Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selbst antwortete:

„Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können.
Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt.
Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann.

Es gibt ihn so gewiss wie Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein.
Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe!
Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig.
Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann.
Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben.
Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen.
Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so.
Das beweist gar nichts.
Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie.

All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt.
Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen.
Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter.
Warum?
Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann.
Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann wird die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein.
„Ist das denn auch wahr?“ kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und ewig wird er leben.
Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia.

Dein Francis P. Church“

Der Briefwechsel zwischen Virginia O’Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897.
Er wurde über ein halbes Jahrhundert, bis zur Einstellung der „Sun“ 1950, alle Jahre zur Weihnachtszeit auf der Titelseite abgedruckt.

„Lieber den Knopf als die Sperre“

8. Dezember 2009

Auf www.news.de ist ein interessanter Kommentar zum Projekt web-patrol zu lesen, daraus folgendes Zitat:

„… Doch wenn ein Projekt wie web-patrol auf offene Ohren stößt und den Internetermittlern endlich die benötigten Werkzeuge gegeben werden, dann kann zumindest einen Teil der häufig zitierten Dunkelziffern bei Vergehen im Internet reduziert werden.“

Artikel über web-patrol in Zeitschrift der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)

8. Dezember 2009

In der aktuellen Ausgabe 4/2009 der Zeitschrift „forum kriminalprävention“der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) ist ab Seite 36 ein Artikel über das Projekt web-patrol erschienen.

Der Artikel kann auch hier (PDF, 584 KB) heruntergeladen werden.

Die Firma GTS begrüßt ausdrücklich das „web-patrol“-Konzept des Bund Deutscher Kriminalbeamter

2. Dezember 2009

In einer Pressemitteilung der Firma GTS mit dem Titel

„GTS warnt vor Leichtsinnigem Umgang mit persönlichen und Kreditkartendaten in der (Vor-)Weihnachtszeit“

steht über das Projekt web-patrol:

“ … Die GTS begrüßt ausdrücklich das „Web-Partol“ Konzept des Bund deutscher Kriminalbeamter, auch wenn noch Fragen zu einzelnen Teilaspekten in technsicher und rechtlicher Sicht zu klären sind, „die Möglichkeit für den Internetnutzer, freiwillig und sofort zu (re-)agieren und damit möglicherweise andere vor Schaden zu bewahren, ist vernüftig, und zu befürworten.“

Wir begrüßen das positive Engagement der GTS, das Internet für den User sicherer zu machen!


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